Stromgeneratoren für Blackout. Welches System ist besser für eine Blackout-Vorsorge? In diesem Artikel erfährst Du alles über Benzin-, Diesel-, Gas- und Inverter-Generatoren – mit Kaufberatung und konkreten Empfehlungen.

Generator oder Powerstation – was ist besser für Blackout-Vorsorge? Nach den Stromausfällen in Berlin im September 2025 und Januar 2026 ist das Thema Krisenvorsorge aktueller denn je. Als ich in Montenegro wohnte, hatte ich einen Benzin-Generator im Dauereinsatz – Stromausfälle waren dort häufig, teilweise an der Tagesordnung. Jetzt in Deutschland nutze ich eine Jackery Powerstation. In Teil 1 habe ich Dir die Jackery Explorer 1000 Powerstation vorgestellt. In diesem Artikel erfährst Du alles über Stromgeneratoren: Welche Typen gibt es? Wie funktionieren sie? Und wann ist ein Generator die bessere Wahl als eine Powerstation?
Was ist ein Stromgenerator und wie funktioniert er?
Ein Stromgenerator – auch Notstromaggregat oder Stromaggregat genannt – ist im Prinzip ein kleines Kraftwerk für unterwegs oder als Notfall-Reserve. Das Grundprinzip ist simpel: Ein Verbrennungsmotor (Benzin, Diesel oder Gas) treibt einen Generator an, der mechanische Energie in elektrischen Strom umwandelt. Dieser Strom kann dann über normale 230V-Steckdosen abgenommen werden.
Der große Unterschied zur Powerstation: Ein Generator erzeugt Strom aktiv, solange Treibstoff vorhanden ist. Eine Powerstation speichert Strom nur und gibt ihn wieder ab – sobald der Akku leer ist, ist Schluss. Dafür ist ein Generator lauter, produziert Abgase und braucht Wartung. Die Powerstation ist leise, sauber und wartungsfrei, aber eben begrenzt in der Kapazität.
Meine Erfahrung mit einem Benzin/Gas-Generator in Montenegro
In Montenegro hatte ich einen Dual-Fuel Generator – das heißt, er konnte sowohl mit Benzin als auch mit Gas (Propan) betrieben werden. In der Praxis habe ich allerdings ausschließlich Benzin genutzt. Gas hatte ich zwar als Reserve da (Gasflaschen waren vorhanden), aber nie ausprobiert. Der Grund: Gas liefert bei den meisten Dual-Fuel-Generatoren eine niedrigere Leistung als Benzin. Wenn Du also die volle Power brauchst, fährst du besser mit Benzin.
Was habe ich damit betrieben? Meinen PC samt unterbrechungsfreier Stromversorgung (USV), den Kühlschrank im Sommer (sehr wichtig bei 35 Grad!), und testweise sogar die Klimaanlage. Das hat funktioniert, allerdings war die Klimaanlage eine ziemliche Last für den Generator.
Das Praktische: Ich hatte in Montenegro eine Lösung am Sicherungskasten, mit der ich das Hausnetz komplett vom öffentlichen Stromnetz trennen konnte. Außen an der Hauswand hatte ich eine Steckdose, an die ich den Generator bei Bedarf anschließen konnte. So konnte ich im Notfall auf Generatorstrom umschalten, ohne dass es beim Wiederkommen des Stroms zu Problemen kam.
WICHTIGER HINWEIS für Deutschland: So eine Installation am Sicherungskasten darf in Deutschland nur durch eine zugelassene Elektrofachkraft durchgeführt werden! Das selbst zu machen ist nicht nur gefährlich, sondern auch illegal. Wer einen Generator dauerhaft ins Hausnetz integrieren will, muss zwingend einen Elektriker beauftragen. Die Alternative: Den Generator portable nutzen und nur einzelne Geräte direkt anschließen.

Welche Generator-Typen gibt es? Der Überblick
Welche Generator-Typen gibt es? Die Auswahl ist größer, als viele denken. Hier die wichtigsten Unterscheidungen:
Nach Treibstoff:
- Benzin-Generatoren – am weitesten verbreitet, günstig, kompakt
- Diesel-Generatoren – langlebiger, sparsamer, teurer in der Anschaffung
- Gas-Generatoren – sauberer, leiser, weniger Wartung
- Dual-Fuel-Generatoren – Benzin + Gas, maximale Flexibilität
Nach Technologie:
- Standard-Generatoren – günstig, laut, für robuste Geräte
- Inverter-Generatoren – teurer, leise, für empfindliche Elektronik
Die meisten Privatleute greifen zu Benzin-Inverter-Generatoren – die beste Kombination aus Verfügbarkeit, Preis und Qualität. Schauen wir uns die einzelnen Typen genauer an.
Benzin-Generatoren: Der Klassiker für Notfall und Camping
Benzin-Generatoren sind der Klassiker und mit Abstand am weitesten verbreitet. Der Grund: Benzin ist überall verfügbar, die Geräte sind vergleichsweise günstig und kompakt, und die Technik ist ausgereift.
Vorteile:
- Günstig in der Anschaffung (ab 300€, billigere sind nicht für eine Blackout-Vorsorge zu empfehlen)
- Kompakt und leicht (5-15 kg je nach Leistung)
- Benzin überall verfügbar
- Schneller Start auch bei Kälte
Nachteile:
- Benzin altert schnell (nach 6-12 Monaten Probleme, bei Lagerung auch geeignete Benzinkanister verwenden!)
- Höherer Verbrauch als Diesel
- Benzin ist feuergefährlich bei Lagerung
- Oft lauter als Diesel (je nach Modell)
Für wen geeignet:
Benzin-Generatoren sind ideal für gelegentliche Nutzung – Camping, Wochenendhaus, Notfall-Reserve. Wenn Du den Generator nicht täglich brauchst und flexibel bleiben willst, ist Benzin die richtige Wahl. Wichtig: Verwende Benzin mit Stabilisator oder tausche es regelmäßig aus, wenn der Generator länger steht.
Diesel-Generatoren: Langlebig aber teurer
Diesel-Generatoren sind die Arbeitstiere unter den Stromerzeugern. Sie sind robuster gebaut, laufen länger und verbrauchen weniger Treibstoff als Benzin-Modelle. Dafür sind sie schwerer, lauter und deutlich teurer.
Vorteile:
- Sehr langlebig (oft 10.000+ Betriebsstunden)
- Sparsamer im Verbrauch
- Diesel lagert sich besser als Benzin
- Höhere Leistung bei großen Modellen
Nachteile:
- Teurer in der Anschaffung (oft doppelt so teuer wie Benzin)
- Schwerer und sperriger
- Lauter im Betrieb
- Schwieriger Start bei Kälte
Für wen geeignet:
Diesel-Generatoren lohnen sich für Dauerbetrieb oder wenn Du sehr hohe Leistungen brauchst (5000W+). Für Baustellen, Landwirtschaft oder professionelle Anwendungen sind sie erste Wahl. Für Privatleute und gelegentliche Nutzung meist überdimensioniert.
Gas-Generatoren: Die saubere Alternative
Gas-Generatoren (Propan oder Butan) sind die sauberste Lösung. Sie produzieren weniger Abgase, laufen ruhiger und brauchen kaum Wartung, weil Gas den Motor nicht verschmutzt wie Benzin.
Vorteile:
- Sehr saubere Verbrennung
- Gas altert nicht (unbegrenzt lagerbar)
- Weniger Wartung nötig
- Leiser als Benzin
Nachteile:
- Niedrigere Leistung als Benzin bei gleicher Motorgröße
- Gasflaschen schwer und sperrig
- Nicht überall verfügbar
- Teurer im Betrieb (Gas kostet mehr pro kWh)
Für wen geeignet:
Gas-Generatoren sind perfekt, wenn Du bereits Gasflaschen nutzt (Wohnmobil, Camping) oder Wert auf Umweltfreundlichkeit legst. Die niedrigere Leistung ist für leichte bis mittlere Lasten kein Problem.

Dual-Fuel Generatoren: Flexibilität bei der Treibstoffwahl
Dual-Fuel-Generatoren – wie meiner in Montenegro – können sowohl mit Benzin als auch mit Gas betrieben werden. Das klingt nach dem Besten aus beiden Welten, und in der Praxis ist es auch praktisch.
Vorteile:
- Maximale Flexibilität bei Treibstoff
- Gas als Reserve, wenn Benzin knapp wird
- Gas für längere Lagerzeiten
Nachteile:
- Teurer als reine Benzin-Modelle
- Gas-Betrieb meist 10-20% weniger Leistung
- Komplexere Technik
Wichtig: Die meisten Dual-Fuel-Generatoren liefern im Gas-Betrieb weniger Leistung als mit Benzin. Wenn Du die volle Nennleistung brauchst, musst du auf Benzin zurückgreifen. Gas ist eher als Backup gedacht.
Für wen geeignet:
Dual-Fuel ist ideal für Krisenvorsorge. Du bist nicht auf einen Treibstoff angewiesen und kannst Gas langfristig lagern, während du im Alltag Benzin nutzt.
Inverter vs Standard: Der entscheidende Unterschied
Der wichtigste Unterschied, den Du kennen musst: Inverter vs Standard-Generator.
Was ist ein Inverter Generator? Kurz gesagt: Ein Generator mit spezieller Elektronik, die sauberen Strom erzeugt. Diese Technologie entscheidet darüber, welche Geräte Du betreiben kannst und wie leise das Gerät läuft.
Standard-Generatoren:
- Motor läuft immer mit konstanter Drehzahl (3000 U/min)
- Erzeugt direkt 230V Wechselstrom
- Laut (oft 80-95 dB)
- Günstig
- Strominstellung schwankt je nach Last
Inverter-Generatoren:
- Motor passt Drehzahl der Last an
- Erzeugt erst Gleichstrom, dann über Elektronik sauberen Wechselstrom
- Leise (oft 50-65 dB)
- Teurer
- Saubere Sinuswelle, stabile Spannung
Der Unterschied in der Praxis:
Mit einem Standard-Generator kannst Du Bohrmaschinen, Lampen, Heizlüfter betreiben – alles, was robust ist. Aber Laptops, Handys, empfindliche Elektronik kann Probleme bekommen. Ein Inverter-Generator liefert „sauberen“ Strom wie aus der Steckdose – perfekt für Computer, Smartphones, moderne Geräte mit Elektronik.
Meine Empfehlung:
Für Blackout-Vorsorge und Camping ist ein Inverter-Generator die bessere Wahl. Du willst ja Laptop, Router, Handys laden – dafür brauchst du sauberen Strom. Der Aufpreis (meist 100-300€) lohnt sich.
Sinus-Welle erklärt: Warum sie wichtig ist
Was bedeutet Sinus-Welle bei Generatoren? Das hat mit der Qualität des erzeugten Stroms zu tun.

Wie Du im Bild oben sehen kannst:
– Strom aus der Steckdose: Perfekte Sinuswelle – gleichmäßig, stabil, 50 Hz (links)
– Standard-Generator: Modifizierte Sinuswelle – „eckig“, springt (rechts)
– Inverter-Generator: Reine Sinuswelle – wie aus der Steckdose
Warum ist das wichtig?
Moderne Elektronik (Laptops, Handys, Router, LED-Lampen mit Elektronik, Fernseher) braucht eine saubere Sinuswelle. Mit einer modifizierten Sinuswelle können diese Geräte:
- Störgeräusche machen (Brummen bei Lautsprechern)
- Überhitzen
- Schaden nehmen
- Gar nicht funktionieren
Einfache Geräte (Glühlampen, Heizlüfter, Bohrmaschinen) kommen mit modifizierter Sinuswelle klar. Alles mit Mikrochips braucht eine reine Sinuswelle – und die liefert nur ein Inverter-Generator.
Generator vs Powerstation: Der direkte Vergleich
Jetzt die wichtigste Frage: Generator oder Powerstation – was ist besser? Hier die Gegenüberstellung:
| Eigenschaft | Generator | Powerstation |
|---|---|---|
| Lautstärke | 50-95 dB (je nach Typ) | 0 dB (lautlos) |
| Indoor-Nutzung | ❌ Nein (Abgase!) | ✅ Ja (keine Abgase) |
| Laufzeit | Unbegrenzt (mit Treibstoff) | Begrenzt (Akku-Kapazität) |
| Leistung | 1000-10.000W+ | 1000-3000W |
| Wartung | Regelmäßig nötig | Wartungsfrei |
| Startzeit | 30-60 Sekunden | Sofort (Knopfdruck) |
| Preis (1000W) | 300-800€ | 600-1200€ |
| Treibstoff/Laden | Benzin/Diesel/Gas nötig | Steckdose oder Solar |
| Mobilität | 10-50 kg (je nach Größe) | 10-15 kg (kompakt) |
| Nachbarn | Problem (Lärm) | Kein Problem |
| Ideal für | Lange Stromausfälle, hohe Last | Kurze Ausfälle, Indoor, Camping |
Vor- und Nachteile von Stromgeneratoren
Fassen wir die Vor- und Nachteile von Generatoren nochmal zusammen:
Vorteile:
- Unbegrenzte Laufzeit (solange Treibstoff da ist)
- Hohe Leistung möglich (bis 10.000W und mehr)
- Günstig in der Anschaffung (ab 300€)
- Unabhängig vom Stromnetz
- Große Auswahl an Modellen
Nachteile:
- Laut (selbst Inverter sind hörbar)
- Produziert Abgase (nur outdoor nutzbar)
- Wartung nötig (Ölwechsel, Filter, Kerzen)
- Treibstoff muss gelagert werden (Geruch, Brandgefahr)
- Benzin altert (nach 6-12 Monaten Probleme)
- Nicht sofort startklar (anlassen nötig)
Wie laut ist ein Stromgenerator?
Das kommt auf den Typ an. Standard-Generatoren erreichen 80-95 dB – das ist so laut wie ein Rasenmäher. Inverter-Generatoren sind deutlich leiser: 50-65 dB, vergleichbar mit einem normalen Gespräch.
Trotzdem: Auch ein leiser Generator ist nachts im Wohngebiet unter Umständen problematisch.

Stromgeneratoren für Blackout Kaufberatung: Worauf du achten musst
Bevor Du einen Generator kaufst, solltest Du Dir diese Fragen stellen:
1. Wie viel Watt brauchst Du?
- Handy, Laptop, LED-Lampen: 500-1000W reichen
- Kühlschrank, Kaffeemaschine: 1500-2000W
- Heizlüfter, Wasserkocher, E-Herd: 2000-3000W+
- LED-Lampen: 5-10W pro Lampe
Addiere alle Geräte und rechne 20-30% Reserve drauf. Für normale Haushalte reichen 2000-3000W.
2. Inverter oder Standard?
Wenn Du „empfindliche“ Elektronik betreiben willst (zB. Laptop, Handy, Router): Inverter!
Wenn Du nur robuste Geräte brauchst (Lampen, Werkzeug): Standard reicht.
3. Benzin, Diesel oder Gas?
- Gelegentliche Nutzung, Camping: Benzin
- Dauerbetrieb, Profi-Einsatz: Diesel
- Maximale Flexibilität: Dual-Fuel (Benzin + Gas)
4. Wie laut darf es sein?
- In Wohngebieten: Inverter unter 60 dB
- Ländlich, Baustelle: Standard-Modelle ok
5. Budget?
Was kostet ein guter Stromgenerator?
- Einstieg: 300-500€ (1000-1500W Standard)
- Mittelklasse: 500-1000€ (2000-3000W Inverter)
- Premium: 1000-1500€+ (3000W+ Inverter, Dual-Fuel)
Diese 5 Generatoren empfehle ich
Hier meine konkreten Empfehlungen für verschiedene Einsatzzwecke:
1. EINSTIEGSKLASSE: AIVOLT Inverter Stromerzeuger 1400 Watt
Leistung: 1400W
Typ: Benzin-Inverter
Lautstärke: ~60 dB
Für wen: Camping, Wochenendhaus, gelegentliche Notfall-Reserve. Reicht für Laptop, Handy-Laden, LED-Lampen, kleine Kühlbox.
Was Du beachten musst: Nicht für Kühlschränke oder Heizgeräte geeignet. Ideal für „leichte“ Elektronik.
→ AIVOLT Inverter Stromerzeuger 1400 Watt Stromgenerator
2. MITTELKLASSE: maXpeedingrods Inverter Stromerzeuger 2000W
Leistung: 2000W
Typ: Benzin-Inverter
Lautstärke: Keine Angabe meist um die ~60 dB
Für wen: Blackout-Vorsorge zu Hause. Betreibt Kühlschrank, Router, Laptop, mehrere Lampen gleichzeitig. Der Allrounder für die meisten Haushalte.
Was Du beachten musst: Reicht nicht für Heizlüfter oder Klimaanlage. Für normale Geräte aber perfekt.
→ maXpeedingrods Inverter Stromerzeuger 2000W
3. LEISTUNGSKLASSE: maXpeedingrods Inverter Stromerzeuger 3300W Stromgenerator Benzin
Leistung: 3300W
Typ: Benzin-Inverter
Lautstärke: ~58 dB
Für wen: Mehrere Geräte gleichzeitig, auch mal einen kleineren Heizlüfter kurzzeitig. Ernsthafte Krisenvorsorge für Einfamilienhäuser.
Was Du beachten musst: Schwerer (21 kg), aber dafür sehr leistungsstark.
→ maXpeedingrods Inverter Stromerzeuger 3300W Stromgenerator Benzin
4. DUAL-FUEL: Champion Stromerzeuger Benzin + Gas 2000W Inverter
Leistung: 2000W (Benzin), ~10% weniger mit Gas
Typ: Dual-Fuel Inverter
Lautstärke: ~53 dB
Für wen: Krisenvorsorge mit Maximum an Flexibilität. Nutzt Benzin im Alltag, Gas als langfristige Reserve. Perfekt, wenn du eh Gasflaschen hast.
Was Du beachten musst: Gas-Betrieb = weniger Leistung. Für volle Power Benzin nutzen.
→ Champion Stromerzeuger Benzin + Gas 2000W Inverter
5. Für mehr Power: KnappWulf Diesel Stromerzeuger Generator Notstromaggregat
Leistung: 5000W
Typ: Diesel (kein Inverter!)
Lautstärke: Keine Angaben. Dieselgeneratoren haben oft ~85 dB (laut!)
Für wen: Baustelle, Werkstatt, robuste Geräte. Nicht für Elektronik! Ideal, wenn du nur Lampen, Werkzeug, Heizlüfter betreiben willst und Lärm kein Problem ist.
Was Du beachten musst: NICHT für Laptop, Handy, Router geeignet! Nur für „einfache“ Geräte.
Sehr schwer! (ca. 100 Kg). Aber rollbar (Räder und Griffe)
→ KnappWulf Diesel Stromerzeuger Generator Notstromaggregat
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Wartung und Pflege: Das musst Du beachten
Wie oft muss ein Generator gewartet werden? Das hängt von der Nutzung ab, aber hier die Grundregeln:
Nach jedem Einsatz:
- Tank leeren (oder Treibstoff-Stabilisator nutzen)
- Außen reinigen
- Auf Schäden prüfen
Alle 50 Betriebsstunden (oder 1x im Jahr):
- Ölwechsel
- Luftfilter prüfen/reinigen
- Zündkerze prüfen
- Tanken und kurz laufen lassen (auch bei Lagerung!)
Alle 100 Betriebsstunden (oder alle 2 Jahre):
- Zündkerze wechseln
- Luftfilter wechseln
- Kraftstofffilter prüfen
Wichtig bei Lagerung:
Wenn der Generator länger als 3 Monate steht:
- Tank komplett leeren ODER
- Vollständig volltanken + Treibstoff-Stabilisator zugeben
- Regelmäßig (alle 2-3 Monate) kurz starten und laufen lassen
Benzin altert! Nach 6-12 Monaten wird es zähflüssig und verstopft den Vergaser. Das ist der häufigste Grund, warum Generatoren nach Lagerung nicht mehr starten.
Fazit: Welcher Stromgenerator ist der richtige für Dich?
Welcher Stromgenerator ist der richtige für mich? Das hängt von Deiner Situation ab:
Du brauchst einen Generator, wenn:
- Du längere Stromausfälle (mehrere Tage) überbrücken willst
- Du hohe Leistungen brauchst (über 1500W)
- Du ländlich wohnst (Lärm kein Problem)
- Du bereits Treibstoff lagerst oder lagern kannst
- Du outdoor arbeiten kannst (Garten, Hof, Garage mit Lüftung)
Eine Powerstation ist besser, wenn:
- Du in Wohngebieten wohnst (Nachbarn!)
- Du nur kurze Ausfälle (1-2 Tage) überbrücken musst
- Du indoor nutzen willst (Wohnung, Keller)
- Du keine Wartung willst
- Du leise Stromversorgung brauchst
- Du unter 1500W Leistung bleibst
Meine Empfehlung:
Für die meisten Leser dieses Blogs ist ein 2000-3000W Benzin-Inverter die beste Wahl. Er bietet genug Leistung für Kühlschrank, Router, Laptop und Beleuchtung, ist relativ leise (unter 65 dB), und kostet zwischen 600-1200€. Dual-Fuel ist ein nettes Extra, aber kein Muss.
Kombination aus beiden:
Ideal ist tatsächlich die Kombination: Powerstation für den Alltag und kurze Ausfälle (indoor, leise), Generator als Backup für längere Krisen (outdoor, unbegrenzte Laufzeit). So hast du maximale Flexibilität.
Mehr zur Powerstation findest du in Teil 1: Jackery Explorer 1000 Test.
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Quellen:
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