In meinem Schleiereulenkasten wollte ich schon länger eine Kamera einbauen. Man muss ja wissen, was in dem Kasten vor sich geht…:-)



Vor ca. 2,5 Jahren habe ich auf meinem Dachboden einen Schleiereulenkasten installiert. Mehr dazu kann man hier nachlesen. Eigentlich hätte ich damals sofort eine Kamera einbauen müssen. Ich habe das aus Faulheitsgründen aber immer vor mir her geschoben…und dabei schon einiges verpasst…

Ich habe mir von der oben genannten Kamera zuerst die Kabelgebundene Version bestellt:

Dazu hatte ich mir ein passendes 20m langes Kabel bestellt. Allerdings hätte ich dann durch drei Doppelwände bohren müssen. Auch das Verlegen des Kabels in den Räumen wäre nicht einfach gewesen. Deshalb habe ich diese Kamera dann zurück geschickt und die kabellose Variante bestellt:

Die Karma war dann auch schnell da und ausgepackt:

Auf dem Bild oben kann man die zwei Netzteile (für das Kameramodul und für den Empfänger) sehen. In der Mitte ist die Kamera und unten der Empfänger.

Noch ein paar Worte zu den Netzteilen…

Die Netzteile sind dreipolig, da sie für den Gebrauch in Großbritanien ausgelegt sind. Adapter gibt es zB im Baumarkt oder bei Amazon für kleines Geld:

So sieht der Adapter von binten aus:

Jetzt zum Kameamodul. Neben einer Buchse für den Anschluß hat sie eine Antenne und ist angenehm klein. Die Maße: 3,5cm x 3,5cm x 4,0 cm.
Auf beiden Seiten des Optik sind je drei Infrarot-LED platziert, die für die Nachsicht vonnöten sind.
Ein Mikrofon ist ebenfalls mit eingebaut. Die Kamera ist „weitwinkelig“ genug, um meinen Schleiereulenkasten komplett im Bild zu haben.

Kameramodul

Da ich nicht möchte, das die Kamera ununterbrochen in Betrieb ist, habe ich mir eine Steckdose geholt, die per Funk ein – und ausgeschaltet werden kann:

Jetzt schalte ich die Kamera ein, wenn ich mal „einen Blick“ in den Kasten werfen möchte.  Den Rest der Zeit ist sie aus. Man muss ja nicht unbedingt den Stromkonzernen unnötig Geld in die Tasche stopfen…

Der Empfänger besitzt Ausgänge für zwei Monitore, bzw. Fernseher.  Empfänger und Fernseher werden mit einem (beiliegendem) Cinchkabel verbunden. Ich habe einen kleinen Röhrenfernseher genommen. Da die meisten Haushalte inzwischen auf Flachbildfernseher umgestellt haben, kommt man zum Teil umsonst an diese Fernseher heran. Natürlich gibt es immer noch einige, die diese Fernseher für vieeeel zu vieeeel Geld bei Ebay rein setzt, aber das ist eine andere Geschichte 🙂

Viele Fernseher haben Cinchbuchsen für Video – und Audio-In. Die älteren haben zumindest einebn Scart-Anschluß. Dann kann man zB diesen Adapter zum Anschluß des Kabels nehmen:

Mein Fernseher hat solche Anschlüsse:

Die Kamera arbeitet bis jetzt zu meiner vollsten Zufriedenheit. Auch mit dem Empfang gibt es in meinem Haus keine Probleme.

Das Bild ist in real noch etwas besser. Die Fotos in diesem Beitrag wurden alle mit einem Ipad gemacht, das letzte Bild zudem im dunklem Zimmer.

Aktuelle Neuigkeiten zum Schleiereulenkasten kann man hier finden.